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Mit ‘Menschenwürde’ getaggte Beiträge

1
Dez

MEHR FÜR CARE Offener Brief statt Demo

Die Arbeitsbelastung des Personals in den Krankenhäusern ist derzeit ja medial sehr präsent. Es ist zu erwarten, dass diese Aufmerksamkeit auch wieder rasch verschwindet – die dauerhaften Probleme im gesamten Pflege- und Betreuungsbereich werden aber bleiben: zu wenig Personal, schlechte Bezahlung, mangelnde Wertschätzung …

Eigentlich wollten wir mit einer Donnerstags-DEMO am 2. Dezember die Menschen zur Solidarisierung mit den Beschäftigten mobilisieren und somit auf die Problematik aufmerksam machen. Angesichts des Lockdowns haben wir darauf verzichtet.

Das Bündnis 8. März, ein breites Bündnis von (Frauen)Organisationen, hat nun einen offenen Brief an die oö. Landesregierung formuliert: Mehr für Care – Menschen würdig pflegen kostet mehr!

Im Vorfeld der Budgetsitzung des Landtags soll dieser Brief mit möglichst vielen Unterschriften übergeben werden.

Wir bitten dich daher um deine Unterstützung auf: https://mein.aufstehn.at/p/mehrfuercare
Bitte bis spätestens 13. Dez. unterzeichnen!

Dazu berichten in einer Radiosendung auf Radio Fro Elisabeth Zarzer, Ingrid Queteschiner und Gudrun Bernhard (Bündnis 8. März) über die Aktivitäten zum Thema Care-Arbeit.
https://cba.fro.at/529758

Auf www.facebook.com/menscharbeit/ startet mit heute eine Posting-Reihe mit Arbeitsplatz-Blitzlichtern.

Tipp: Website sozialbetroffen

10
Okt

7. Oktober – Welttag für menschenwürdige Arbeit

Applaus allein ist zu wenig!

Der internationale World Day for Decent Work am 7. Oktober lenkt den Blick auf die Umstände, unter denen Menschen ihren Lebensunterhalt verdienen. Die Katholische ArbeitnehmerInnen Bewegung (KAB) und die Betriebsseelsorge OÖ setzen mit ihrer Karten-Aktion zum 7. Oktober ein Zeichen für gute, menschenwürdige Arbeit für alle!

Frauenarbeit als tragende Säule der gesellschaftlichen VersorgungIn den Wochen der Corona-Lockdowns gab es Berufsgruppen, die besonders gefordert und belastet waren: Angestellte im Lebensmittelhandel und Pflegekräfte, mehrheitlich weiblich.
Kurzfristig hochgelobt und beklatscht, änderte sich an den herausfordernden Arbeitsbedingungen und am niedrigen Lohnniveau dieser Branchen bisher kaum etwas zum Besseren. Im Gegenteil:
Die weiterhin erforderlichen Schutzmaßnahmen belasten.

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22
Apr

Österrreicher*innen wollen Flüchtlinge aus griechischen Lagern aufnehmen

Sehen: Menschen auf der Flucht sind unvorstellbaren Gefahren ausgesetzt.
Die Lage in den griechischen Flüchtlingslagen ist unvorstellbar prekär.
Urteilen: Wir haben in Österreich Möglichkeiten, Ressourcen und engagierte Menschen, die bereit sind, Menschen aus den griechischen Lagern aufzunehmen.
Handeln: Einige der vielen Möglichkeiten möchte ich aufzählen:

In Tirol hat sich vor kurzem die Vernetzungsplattform „So sind wir nicht!“ gegründet. link Ihre Anliegen:

Zitat: “Bewusstseinsbildung über politische und ideologische Grenzen hinweg
Schaffen einer Gegenöffentlichkeit durch Medienkontakte und Öffentlichkeitsarbeit
Planung und Durchführung konkreter Aktionen“

http://www.so-sind-wir-nicht.com

Mehrere offene Briefe, Petitionen und Aktionsmöglichkeiten bieten bewährte Organisationen und Plattformen an. Eine kleine Auswahl:
Amnesty international: Infos rund um Flucht und Menschenrechte link
Open petition: Offener Brief “Freiheit für unsere Menschlichkeit“ link
#aufstehen  Petition „Wir haben Platz“ link

Sehen – Urteilen – Handeln eine bewährte Methode nach Joseph Cardijn
mehr dazu finden Sie z. B. bei der KAB link

Geglücktes, selbstverantwortliches, beziehungsreiches, würdevolles und solidarisches Leben ist möglich!
[sehen urteilen handeln feiern] wurde dafür entwickelt, Menschen am Weg dorthin zu begleiten, zu befähigen und zu ermächtigen. Das eigene Leben in die Hand nehmen – Ausgangspunkt sind Menschenwürde und Evangelium.

MenschundArbeit Diözese Linz

Foto © ÖFFTh

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