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Beiträge der Kategorie ‘Spirituell’

15
Sep

Maria Magdalena Kirke gegründet

AnnA Pfleger aus Wien hat im Mai 2020 den Verein Maria Magdalena Kirke gegründet.

Da für mich die christlichen Religionen und deren Sekten, als auch alle anderen Großreligionen, enorm zur systematischen Unterdrückung der Frauen beitragen, und ich seit Jahrzehnten auf eine Änderung gewartet hatte, gründete ich aus innerer Berufung diesen Verein.

Die Maria Magdalena Kirke (Kirche) besteht aus einzelnen Hausgemeinschaften (HG). Jede HG soll von einer Frau geleitet werden. Diese wird Priesterin oder Vorsteherin genannt. Jede Gruppe besteht aus 5 bis 11 Personen, abhängig von der Raumgröße der Gastgeberin. Sollte die Gruppe diese Anzahl überschreiten, dann soll eine neue HG gebildet werden. Der Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet ist, bezweckt, dass einander Frauen (und interessierte Männer) in HG treffen und ihre eigenen Rituale gestalten. Es wird ein Treffen pro Monat empfohlen, wobei jede HG selbst den Ablauf und den Zeitplan der Treffen bestimmen sollte. Einmal im Jahr am 22. Juli wird es eine Veranstaltung für alle Mitglieder geben. Alle 3 Jahre findet an diesem Tag eine ordentliche Generalversammlung statt. Mitglied kann jede werden, die gerne Rituale feiert und an Spiritualität interessiert ist. Der Mitgliedsbeitrag wird jährlich neu festgelegt und beträgt pro Vereins-Jahr (beginnend am 22. Juli) € 55.-

Es kamen keine Feuerzungen heuer zu Pfingsten herab, aber in vielen von uns brennt das Feuer der Erkenntnis, dass es keine weitere systematische Unterdrückung von Frauen im Namen eines Gottes geben darf!

Beitrag von AnnA Pfleger

weitere Informationen:
Blog Video

26
Jun

Lass spüren deine Kraft – Frauen feiern ihren Glauben.

Frauenliturgien im Haus der Frauen – Bildung.Spiritualität.Auszeit

Menschen in der Bibel erleben Gott als einen, der mitgeht, berührt und heilende Nähe spüren lässt. So möchten wir uns in unseren eigenen Lebensgeschichten von biblischen Worten berühren und beschenken lassen. Durch unsere Taufe sind auch wir Frauen zum priesterlichen, königlichen und prophetischen Dienst berufen und beauftragt, heilsam zu wirken.

Immer zwei Liturgieleiterinnen aus einem Pool von über 20 Frauen bereiten eine Frauenliturgie vor, die im Meditationsraum vom Haus der Frauen, kirchlichem AndersOrt für Bildung, Spiritualität und Auszeit, gefeiert wird.

Einmal monatlich montags, 19.07 Uhr („7 nach 7“).
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1
Jun

Pfingsten „ruach komm“

Komm Heiliger Geist – komm ruach – komm Geistkraft Gottes!

Die Gabe der Stärke ist eine der sieben Gaben der Geistkraft Gottes.
Sie bedeutet nach Gottes Willen zu handeln, zu reden, zu leben – oder mit anderen Worten, das als gut und stimmig Erkannte auch zu verwirklichen. Stark sein meint auch in schwierigen, dunklen oder nebeligen Zeiten weiter zu glauben. Stark sein heißt auch mutig sein und Zivilcourage leben. Die Gabe der Stärke hilft uns, unseren eigenen Überzeugungen treu zu bleiben und uns für andere einzusetzen.

Die Gabe der Stärke befreit. Sie bewirkt, dass wir mit gesundem Selbstbewusstsein zu uns selbst stehen zu unserer eigenen und persönlichen Art und damit etwas bewegen.

Foto © Florian Zethofer

Segensgebet

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7
Mai

Lehrgang Rituale 2020-2022

Beitrag von Doris Gabriel

Ein einjähriger Lehrgang für Menschen, die in der Erwachsenenbildung, der Pastoral oder im eigenen Umfeld Rituale gestalten und feiern (wollen).
Der Lehrgang vermittelt Wissen über Rituale in den unterschiedlichen spirituellen Traditionen. Die Teilnehmer*innen erleben, entwickeln, feiern und reflektieren Rituale, vertiefen ihre je eigene Spiritualität und erwerben die Kompetenz in ihrem persönlichen oder beruflichen Umfeld alte und neue spirituelle Elemente und Rituale zu integrieren.

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12
Apr

Ostern – DURCHeinANDER

DURCHeinANDER
Wenn nichts mehr ist wie es war
Wenn massive Veränderungen und
Einschränkungen den Alltag bestimmen
Wenn Verunsicherung sich breit macht
Wenn Ängste hochkommen
Wenn…
Was hilft und gibt Zuversicht?
Was weitet den Blick?
Unbändige Kraft des Wandels
bricht herein
raubt den Atem
stiftet Verwirrung
lässt Erstarren
bringt hektische Geschäftigkeit
Heilloses Durcheinander
Berührung
Ich vermisse sie
Ein Gegenüber
Ich vermisse es
Digitale Begegnungen sind schwacher Trost
Zurückgeworfen auf mich selbst
erkenne ich Abhängigkeiten Bezogenheiten Vernetzungen
in die ich eingebettet bin
Das Durcheinander lichtet sich
Durch einander sind wir lebendig
Durch ein ANDERES
mir unverfügbar
steigt Heilsames in mir auf
Berührung von innen
Die Botschaft von Ostern ist einfach
Der Stein ist weg
Das Grab ist leer
Fürchtet euch nicht!
Nimm das Leben wahr
mit offenem Herzen

Adelheid Berger

Foto © ÖFFTh

3
Apr

Wie werden wir den Wandel (mit)gestalten?

Das ist eine unserer Hauptfragen in diesen besonderen Tagen.
Leben wir die Fragen – wach, aufmerksam, hörend, beobachtend, denkend, fühlend, intuitiv, zupackend, ausprobierend, schweigend, diskutierend, … oder ganz anders?
Eine Auswahl an Ideen dazu möchten wir heute vorstellen – als Anregung, als Inspiration … einige wurden uns von Mitfrauen im ÖFFTh zugesandt – Danke!

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28
Feb
Screenshot - www.kostbarleben.jetzt

Einladung: Frauengenussabend „Fastenzeit“ mit Dagmar Ruhm | 11.3.2020 | Pfarre Haid, Oberösterreich

fastenzeit – fade zeit?
Mit dem auskommen, was da ist …
Meine verborgenen Talente aufspüren
Schätze der frühlingshaften Natur finden und verkosten

Was mich erwartet: Kurzvortrag bzw. geistlicher Impuls, kreative und meditative Übungen, Gespräch, Zubereiten und Genießen eines gemeinsamen Mahls.

Termin: Mittwoch, 11. März 2020, 19-21.30 Uhr
Eintritt: 10 Euro
Veranstalter: Pfarre Haid
E-Mail: dagmar.ruhm@dioezese-linz.at
Website: www.dioezese-linz.at/haid
Veranstaltungsort: Pfarrzentrum Haid
Josefstüberl Kirchenstraße 1, 4053 Haid
Telefon: 0676 / 8776 5305

22
Feb

Gedenktag | „Santa Precaria“ – Beschützerin aller prekär Beschäftigten | 29. Februar 2020 | Diözese Linz

Viele der arbeitenden Frauen und Männer sind Betroffene in prekären Situationen. Prekär bedeutet in diesem Zusammenhang unsicher, unangenehm, schwierig, misslich. Sie selbst haben oft keinen Einfluss auf den Präkarisierungsprozess. Niedriges, nicht kontinuierliches Einkommen, Flexibilisierung auf Kosten der Freizeit, unkalkulierbare Dauer des Arbeitsverhältnisses und ungenügender sozialer Schutz sind Faktoren, die zeigen, was prekär konkret für die Betroffenen bedeuten kann.

Widerstand, Glauben und Mut

Mit der „Santa Precaria“, einer fiktiven Schutzheiligen, als moderner Symbolfigur und einem Gedenktag am 29. Februar wird darauf aufmerksam gemacht. Es gilt, hinzuschauen, darauf hinzuweisen und die Arbeitsbedingungen für alle langfristig so gut wie möglich zu verbessern.

„Die moderne Symbolfigur „Santa Precaria“ steht für WIDERSTAND gegen die menschenfeindlichen Strukturen der Wirtschaft, für den GLAUBEN, dass positive Veränderungen möglich sind und für den MUT, gute Arbeitsbedingungen für alle Menschen einzufordern.“

mensch & arbeit: https://www.dioezese-linz.at/santa-precaria-beschuetzerin-aller-prekaer-beschaeftigten

Der Bereich „mensch & arbeit“ des Pastoralamtes der Diözese Linz mit seinen Abteilungen Katholische ArbeitnehmerInnen Bewegung und Betriebsseelsorge setzt sich intensiv mit dem Thema der prekäre Arbeit und faire Arbeitsbedingungen auseinander.

Infos: https://www.dioezese-linz.at/santa-precaria-beschuetzerin-aller-prekaer-beschaeftigten

4
Nov

Aus dem Archiv: „Zum Gedenken an Evi Krobath“ – Rundbrief „Der Apfel“ Nr. 84 inkl. Liturgiebeilage zum Nachlesen

Zum Gedenken an Evi Krobath“ war der Titel der Ausgabe Nr. 84 (04/2007). Themen dieser Ausgabe sind „Ansprache bei der Beerdigung“, „Ökumenisches Forum Christlicher Frauen“, „Evi und der jüdisch-christliche Dialog“, „Bibel in gerechter Sprache“, „Wir brauchen Vermittlerinnen“, „Erinnerungen an Evi“, „Sketch zum Geburtstag von Anne Jensen“ und „Evi Krobath, die Kabarettistin“.

Der Rundbrief/die Zeitschrift „Der Apfel“ ist das Kommunikationsorgan des Vereins „Österreichisches Frauenforum Feministische Theologie“. Die Ausgaben entstehen an der Schnittstelle von feministisch-theologischer bzw. feministisch-philosophischer Forschung und der religiösen Alltagspraxis. In wissenschaftlichen Artikeln und Essays schreiben Frauen über ihre Wahrnehmung und Gestaltung der Welt.

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25
Okt

Link-Tipp | Termin-Tipp | Frauen setzen Theologie und Spiritualität medial in Szene: Doris Gabriel | Österreich

Es gibt mittlerweile einige Frauen, die Theologie, Spiritualität und andere Themen zum Inhalt ihres virtuellen Tagebuchs oder ihrer Website gemacht haben. Sie setzen Themen rund um „Gott und die Welt“ (multi-)medial in Szene und teilen ihre Gedanken in Form von Texten, Bildern und teils auch Videos mit der Öffentlichkeit.

Oft werden statische Websites mit Blogeinträgen oder einem separaten Blogbereich kombiniert. Viele Blogs laden zur Vernetzung, zum Liken, Kommentieren und zum Teilen der Beiträge via Social Media ein. Auch ein Abonnieren der Blogbeiträge ist meist möglich (z. B. via E-Mail). Oder aber die Inhalte sind auf klassischen Websiten zu finden.

Eine dieser Webpräsenzen ist www.dorisgabriel.at von Doris Gabriel aus Wien.

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