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Beiträge der Kategorie ‘Theologisch’

16
Juni

Sonnenwende

Einladung Sommersonnenwende.pdf

Herzliche Einladung zu einem Sommersonnenwende-Ritual mit Dagmar Ruhm

27
März

Einladung

Dear NCs.

We would like to invite you to an online (zoom) event, on Sunday 30th March 2025, 7pm (CET). 

PhD Nicoleta Zagura* will analyse and guide us into a spiritual reflection of the Crucifixion through an orthodox icon of the Romanian heritage.

Please feel free to share this invitation with the women of your community / forum.

The Zoom connection details:

Meeting-ID: 813 7944 0056
Kenncode: 333470

See you online.

The CC

11
Juni

Einladung zur Veranstaltung

THEOLOGIE –Schräg

Am Anfang war die Schöpfung …

                                   … oder?

Überraschend befreiende Einsichten zu Adams Rippe, dem Geschenk der Schlange, dem Schöpfungsauftrag und so einigem mehr, was noch immer in frommen Kreisen kursiert, obwohl längst widerlegt …

Dienstag, 18. 6. 2024, 19.30 – 21.00

ONLINE oder VOR ORT: Villa Sophia, Gerichtsfeldgasse 3, 3100 St. Pölten

Mit Freude, Begeisterung, fundiertem Wissen und einer gesunden Portion (nämlich Überdosis) Humor befassen wir uns mit den Bibeltexten, was die Kirche(n) daraus gemacht haben und was tatsächlich heilsam und wegweisend sein könnte …

                          Beitrag: EUR 36,-
  Nach der Anmeldung erhalten Sie eine Rechnung mit dem IBAN.
Der Zoomlink und benötigte Unterlagen
werden nach Zahlungseingang per Mail zugeschickt.

ANMELDUNG: dagmar.ruhm@kostbarleben.jetzt

18
März

Einladung

Herzliche Einladung an alle theologisch und feministisch interessierten Frauen:

Ritual zur Walpurgisnacht

Mit der „Wildmohnfrau“ Mag. Renate Fuchs-Haberl

Dienstag, 30. 4. 2024, 19.30 – ca. 21.30 Uhr
Bildungshaus St. Benedikt, Seitenstetten
Persönliche Anmeldung per Mail bis 26.3. 2024, 12 Uhr an: office@feministischetheologie.at
Bitte angeben, ob Übernachtung und Frühstück im Bildungshaus gewünscht werden.

Bitte mitnehmen:

  • Ein Holzscheit
  • Geeignete Kleidung, um sich am Abend einige Zeit im Freien aufzuhalten
  • Anerkennungsbeitrag fürs Spendenkörbchen (freiwillig)

Thema: Hexenjagden – einst in unserem Land, heute in fernen Ländern …

Allerdings: „Hexenjagden“ treiben nach wie vor ihr Unwesen: ob Hasspostings im Internet, Mobbing in der Arbeits- und Vereinswelt, Religionspolizei im Iran, in Afghanistan; „Sanktionen“ im familiären Umfeld – Frauen und Mädchen sind immer wieder von Hass und Gewalt bedroht, wenn sie Selbständigkeit, Entfaltung, Lebensglück einfordern. Oder einfach, weil sie auffallen, besonders tüchtig, erfolgreich, attraktiv, bekannt … sind und/oder eine eigene Meinung haben und zu ihr stehen.

Bitte nehmt ein Erinnerungszeichen an eine dieser Frauen mit; entweder aus der eigenen Familiengeschichte oder aus der Öffentlichkeit – ob Foto, Text, Zeitungsausschnitt oder nur in Gedanken …

Gemeinsam feiern wir eine Gedenknacht für die weisen Frauen, Hebammen und Heilerinnen, welche über Jahrhunderte als „Hexen“ ermordet wurden. Durch dieses Ritual des Gedenkens kann unsere freie und wilde Frauenkraft wieder ins Fließen kommen und unsere natürliche, erdverbundene, weibliche Spiritualität kehrt zu uns zurück.

Durch das Wasser der Heilung tief aus dem Schoß von Mutter Erde, durch das Erzählen und Erinnern wird unter dem Schutz der weisen alten Hebammen die Kraft der Frauen neu geboren in dieser Nacht. Im Feuer verwandeln wir alte Ängste und blockierende Hindernisse in Lebendigkeit, Verbundenheit und Liebe.

Quelle: Webseite von Renate Fuchs-Haberl: http://www.wildmohnfrau.at

3
Okt.

Gotteswort weiblich

Annette Jantzen, Gotteswort weiblich (Verlag Herder)
Wie heute zu Gott sprechen? Gebete, Psalmen und Lieder
Ein sehr anbsprechendes Buch zum Blog von Annette Jantzen – http://www.gotteswort-weiblich.de – ein Text für jeden Sonntag: weibliche Perspektiven, Theologie und Gebet, heutig und schön.
Sehr lesenswert – es tut einfach gut!

Nachfolgeband: Annette Jantzen, Glaubensworte, weiblich – Biblische Auslegungen und Gebete für heute. (auch Verlag Herder)
… legt unter den autoritär-hierarchischen Schichten, die sich im kirchlichen Sprechen vom Glauben angelagert haben, die umstürzende Erfahrung der Befreiung offen, die in den neutestamentlichen Schriften noch durchklingt – Glaubensworte für heute, die sich aus dieser Erfahrung speisen, Gebete und Psalmen für einen Glauben in Freiheit und Vertrauen.

Annette Jantzen findet eine Sprache, die guttut, niemanden ausgrenzt und Frauen und ihre Lebenswirklichkeiten sichtbar werden lässt.

22
Feb.

Buchempfehlung „Hildegard von Bingen – Prophetin für unsere Zeit“ von Ursula Klammer [Tyrolia 2021]

Ursula Klammer schreibt von der ersten Seite an mitreißend und inspirierend. Sie nimmt die Leser:innen mit auf ihre eigene spirituelle Reise im Innen und Außen. Anhand des Lebens der Heiligen Hildegard von Bingen geht sie auch auf die Herausforderungen unserer Zeit ein und stellt konkrete Bezüge her. Gekonnt und ermutigend spannt sie in diesem Buch den Bogen vom Zeitgefühl des 12. Jahrhunderts bis in unsere Gesellschaft, u. a. am Thema des Bedürfnisses nach religiöser Erneuerung oder eines gesunden nachhaltigen Lebensstils.  Die Autorin vermittelt ihre fundierten geschichtlichen Kenntnisse ebenso wie ihre Begeisterung für diese außergewöhnliche Frau.
Dieses Buch ist ein wunderbarer Schlüssel zum komplexen Lebenswerk Hildegard von Bingens. Auf gut zweihundert Seiten findet die Leser:in sowohl einen guten Überblick über das reichhaltige Leben einer der bedeutstendsten Kirchenlehrerinnen und Prophetinnen als auch immer wieder tiefe Einblicke in die beeindruckenden Visionen und schriftlichen Werke dieser Frau des 12. Jahrhunderts. Dazu bietet die Autorin immer wieder Bezüge in unsere Welt und Gesellschaft des 21. Jahrhunderts, und wählt folgende Blickwinkel:
* die Lebensgeschichte Hildegards und der Klöster, die sie leitete,
* Hildegard als Schriftstellerin, Dichterin, Komponistin, Heilkundige,
* Hildegards Welt- und Menschenbild,
* Ernährung, Kochen und Gesundheitstipps…

Besonders ansprechend empfinde ich Ursula Klammers bildreiche und doch klare  Sprache, die auch eine Brücke zum Lebenswerk Hildegards baut. Die fließend in den Text eingebauten Reflexionen der Autorin betreffen psychologische, spirituelle, theologische, gesellschaftspolitische, … und feministische Überlegungen.
Ein informatives und inspirierendes Buch, das anregt, tiefer in das eigene Leben einzutauchen. Oder mit Hildegard von Bingen und Ursula Klammer formuliert: eine Einladung, die Grünkraft zu entdecken und erleben …

Ursula Klammer, Hildegard von Bingen – Prophetin für unsere Zeit, Tyrolia-Verlag 2021 link

11
Jan.

… gutes Leben in Zeiten des Wandels

6. Herlinde-Pissarek-Hudelist-Vorlesung

mit Dr.in Michaela Moser
Titel:          „Da! Neu mache ich alles“ (Offb 21,5) – Feministisch-ethische Perspektiven als Wegweiser für ein gutes Leben in Zeiten des Wandels
Zeit:           Donnerstag, 13. Jänner 2022, 18:00 Uhr
Ort:            online: link und nähere Informationen: Uni Innsbruck

Michaela Moser lehrt und forscht am Department Soziales und dem Ilse Arlt Institut für
Soziale Inklusionsforschung der Fachhochschule St. Pölten mit dem Schwerpunkt:
Partizipation, Diversität und Demokratieentwicklung.

Neue Normalität“ in Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur? Feministische Theorie und Praxis stellt das Streben nach radikalem Wandel und die damit einhergehende scharfe Kritik an herrschenden Verhältnissen ins Zentrum und ist so prädestiniert, in Umbruchszeiten aufzuzeigen, wo und wie mögliche Wege zum guten Leben für alle führen.
Der Vortrag erkundet das Potential Feministischer Ethik für aktuelle Herausforderungen. Von Denker:innen und Aktivist:innen der 1970er und 80er Jahre wie Mary Daly, Audre Lorde und nicht zuletzt Herlinde Pissarek-Hudelist bis hin zu Zeitgenoss:innen u. a. Chimamanda Ngozi Adichie, Roxane Gay, Donna Haraway, Caroline Criado-Perez, Antje Schrupp, Ina Praetorius, Gabriele Winkler und Protagonist:innen der Care-Revolution.

Quelle: Einladung
3
Nov.
(C) 2015 Michaela Greil / MIG-Pictures e.U.

Liebevoll aneinander denken

Überall dort, wo die Sehnsucht nach Nähe groß ist,
wo Menschen in Gedanken aufeinander zugehen,
dort wird Liebe spürbar.

Überall dort, wo jemand an Verstorbene denkt,
wo Menschen in Gedanken auf andere zugehen,
dort wird Liebe spürbar.

Überall dort, wo Menschen aneinander denken,
wo Menschen in Gedanken aufeinander zugehen,
dort wird Liebe spürbar.

Überall dort, wo Menschen füreinander da sind,
wo Menschen aufeinander zugehen,
dort wird Liebe spürbar.

Text: © 2015 Michaela Greil/Diözese Linz
Foto: © 2015 Michaela Greil/MIG-Pictures e.U.

Eine Zeit der liebevollen Gedanken

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30
Okt.
Dagmar Ruhm über Teresa von Avila

Nachlese | Dagmar Ruhm über Teresa von Avila

Wer die spanische Mystikerin und erste Kirchenlehrerin Teresa von Ávila war und welche Bedeutung ihre Lebensweise für Frauen des 21. Jahrhunderts hat. Darüber hat Dagmar Ruhm kürzlich im Frauengottesdienst gesprochen und zur Nachlese gebloggt: www.kostbarleben.jetzt/2020/teresa-von-avila

Mehr Infos zu Dagmar Ruhm und ihrem Blog auf feministisch.at: Link-Tipp | Bloggerinnen setzen Theologie und Spiritualität multimedial in Szene: „kostbarleben.jetzt“ – Dagmar Ruhm | Österreich

24
Juli

Achtung.Sprache.wirkt

Herzliche Einladung über die folgende Anfrage einer Leserin nachzudenken und evtl. den Apppell zu beherzigen und umzusetzen!!!

„Liebe Damen und Herren,
Warum wird, DAS (unergründlich, allumfassende) Göttliche heute noch ausschließlich als ‚Herr‘ angebetet? Steckt da eine tiefenpsychologische Absicht dahinter? Dass wir nur vor dem ‚Herrn‘ (dem männlichen Aspekten Gottes) aber nicht vor der ‚Herrin'(den weiblichen Aspekten Gottes) das Knie beugen sollen?
Vor allem in der Grundschule im Religionsunterricht wäre dieser Fehler dringend zu bereinigen. Das ist nämlich eine Frage der Psychologie und unsere Verantwortung den Kindern gegenüber! Höchste Zeit!
Mit freundlichem Gruß
Leserin U.“

„Liebe Leserin U.,
sehr herzlichen Dank für Ihre klaren Worte, die ich gerne an alle weitergeben möchte! Genau mit diesen Fragen beschäftigen sich viele unserer Mitfrauen. Jede einzelne von uns bemüht sich, einem Teil vom allumfassenden, unergründlichen,… Göttlichen zu begegnen und auch immer wieder Worte dafür zu finden. (Jedes „Herr“ kann auch Wunden zufügen bzw. alte Wunden wieder aufreissen.) Umso wichtiger sind weite, inspirierende, mütterliche, weibliche, offene, tröstende, heilsame, herausfordernde, ermutigende, … Anredeformen“
achtung.sprache.wirkt