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7. Dezember 2019

Link-Tipp | Interreligiöser Think-Tank | Basel / Schweiz

von femitheol

Der „Interreligiöse Think-Tank“ (ITT) in der Schweiz setzt sich seit zehn Jahren öffentlichwirksam für interreligiösen Dialog, mehr Menschlichkeit, ein faires und friedliches Miteinander auf Augenhöhe und für die Erhaltung der Schöpfung ein. Als im Jahr 2008 der „Rat der Religionen“ als rein männlich besetztes Gremium gegründet wurde, war das auch die Gründungszeit des ITT, der 2009 erstmals öffentlich aufzeigte.

Online stehen Infos, Statements, Jahresberichte und Kurzbiografien des Vorstands zur Verfügung. Darunter ist eine Vision für die Schweiz im Jahr 2020 (entworfen im Jahr 2014), Statements zu den Themen Burka-Verbot, Schöfpungsverantwortung, Frauenrechte und der Schutz von Fremden und Schutzsuchenden.
Auch das Bestellen eines Newsletters ist möglich: www.interrelthinktank.ch.

Dialog – intern und nach außen

„Der Interreligiöse Think-Tank ist ein institutionell unabhängiger Zusammenschluss von Exponentinnen des interreligiösen Dialogs in der Schweiz, die gemeinsam ihre Dialogpraxis reflektieren, gesellschaftliche und religionspolitische Fragen diskutieren und ihre Erkenntnisse und ihr interreligiöses Know-how der Öffentlichkeit zugänglich machen. Die Mitglieder mischen sich in die aktuellen religionspolitischen Debatten ein und entwerfen neue Ansätze und wegweisende Ideen.“

www.interrelthinktank.ch/index.php/ueber-uns

Menschen im ITT

  • Amira Hafner-Al Jabaji | Präsidentin / muslimische Islamwissenschaftlerin und Publizistin
  • Doris Strahm | Vizepräsidentin / christliche Theologin und Publizistin
  • Annette M. Böckler | Beisitzerin / Judaistin und Dozentin

„Die Diskussionen um eine multireligiöse und multikulturelle Gesellschaft dürfen niemals den Scharfmachern auf allen Seiten preisgegeben werden. Es braucht die Vision des vernunftgeprägten und praktikablen Mittelweges.“

Amira Hafner-Al Jabaji | www.interrelthinktank.ch/index.php/ueber-uns/vorstand

„Zunehmend wird Religion dazu benutzt, Grenzen zu errichten, das Eigene vom ‚Fremden‘ abzugrenzen. Solchen Grenzziehungen zwischen ‚uns‘ und den ‚Anderen‘ ist entschieden entgegenzutreten und ein respektvolles Miteinander von Menschen verschiedener religiöser Herkunft zu fördern.“

Doris Strahm | www.interrelthinktank.ch/index.php/ueber-uns/vorstand

„In einer Zeit, in der in vielen Ländern die Tendenz zur Homogenisierung deutlich sichtbar wird, ist es um so wichtiger, Zeichen der Zusammenarbeit in Verschiedenheit zu setzen.“

Annette M. Böckler | www.interrelthinktank.ch/index.php/ueber-uns/vorstand

Teil des Think-Tank sind außerdem Rifa’at Lenzin, Heidi Rudolf und Reinhild Traitler.

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