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Archiv für

30
Apr.

1. Mai Tag der Arbeit

Drei Anregungen zum Tag der Arbeit:
Buchempfehlung
Petition
Virtueller Maiaufmarsch

Mensch & Arbeit – Katholische Arbeitnehmerinnenbewegung und Betriebsseelsorge bieten heuer die Möglichkeit, beim Maiaufmarsch ab 9:00 Uhr virtuell dabei zu sein: Link
Weiters veröffentlichen sie auf ihrer Website eindrucksvolle Kurzreportagen unter dem Titel „Was beschäftigt Menschen aus verschiedenen Arbeitswelten in diesen besonderen Zeiten?“

Petition an das Österreichische Parlament: „Die Corona-Krise darf nicht auf Kosten von Frauen gehen“ Link Eine Petition für geschlech­tergerechte Maßnahmen in und nach der Krise

… Von der Umsetzung all dieser vorgeschlagenen Maßnahmen würden Frauen (und auch Männer und Diverse) umfänglich profitieren, sind die Wirkungen doch die Grundlage für ein unabhängiges, selbstständiges und existenziell abgesichertes Leben für alle. Zugleich stellen eine Gleichstellung der Geschlechter und die eigenständige EXistenzsicherung von Frauen die wirkungsvollste Prävention von Gewalt in der Familie und im privaten Nahraum dar.

Petitionstext, Seite 6

Buchempfehlung: Veronika Bohrn Mena, Die Neue Arbeiterinnenklasse, ÖGB Verlag 2018
Dieses Buch ist aufrüttelnd, erschütternd und am Schluss auch ermutigend. Fachlich fundiert informativ und in gut verständlicher Sprache verfasst bietet es einen Dreischritt an: Analyse der aktuellen Situation, konkrete Erzählungen über echte Menschen, die auf der Basis von Einzelinterviews entstanden, und wissenschaftlich fundierte Anregungen für konkrete Handlungsmöglichkeiten zur Verbesserung der Situation für die österreichischen Arbeiter*innen, Angestellten und neuen Selbständigen mit prekären Arbeitsbedingungen.

22
Apr.

Österrreicher*innen wollen Flüchtlinge aus griechischen Lagern aufnehmen

Sehen: Menschen auf der Flucht sind unvorstellbaren Gefahren ausgesetzt.
Die Lage in den griechischen Flüchtlingslagen ist unvorstellbar prekär.
Urteilen: Wir haben in Österreich Möglichkeiten, Ressourcen und engagierte Menschen, die bereit sind, Menschen aus den griechischen Lagern aufzunehmen.
Handeln: Einige der vielen Möglichkeiten möchte ich aufzählen:

In Tirol hat sich vor kurzem die Vernetzungsplattform „So sind wir nicht!“ gegründet. link Ihre Anliegen:

Zitat: “Bewusstseinsbildung über politische und ideologische Grenzen hinweg
Schaffen einer Gegenöffentlichkeit durch Medienkontakte und Öffentlichkeitsarbeit
Planung und Durchführung konkreter Aktionen“

http://www.so-sind-wir-nicht.com

Mehrere offene Briefe, Petitionen und Aktionsmöglichkeiten bieten bewährte Organisationen und Plattformen an. Eine kleine Auswahl:
Amnesty international: Infos rund um Flucht und Menschenrechte link
Open petition: Offener Brief “Freiheit für unsere Menschlichkeit“ link
#aufstehen  Petition „Wir haben Platz“ link

Sehen – Urteilen – Handeln eine bewährte Methode nach Joseph Cardijn
mehr dazu finden Sie z. B. bei der KAB link

Geglücktes, selbstverantwortliches, beziehungsreiches, würdevolles und solidarisches Leben ist möglich!
[sehen urteilen handeln feiern] wurde dafür entwickelt, Menschen am Weg dorthin zu begleiten, zu befähigen und zu ermächtigen. Das eigene Leben in die Hand nehmen – Ausgangspunkt sind Menschenwürde und Evangelium.

MenschundArbeit Diözese Linz

Foto © ÖFFTh

15
Apr.

Bedingungsloses Grundeinkommen

Gedanken rund um ein (wieder neu) aktuelles Thema

Wie wäre es, wenn jeder Mensch materiell abgesichert wäre und sorglos Zeit und Energie für Beziehungen und die eigene Berufung hätte?

Wissen Sie, wie es ist, wenn mann/frau nicht weiß, ob auch am nächsten Monatsanfang ausreichend Geld am Konto sein wird, um die Miete zu bezahlen?
Wissen Sie, wie es sich anfühlt, wenn man in seinem ganzen Leben über genau diese Frage noch nie nachgedacht hat?
… weil man immer materiell und finanziell abgesichert war
… weil man noch nie eine Wohnung hatte

„Ihr sollt das Leben haben und es in Fülle haben!“ (Johannesevangelium 10,10)
Wie stellen Sie sich ein solches Leben in Fülle vor?

Ein paar vertiefende Links zu diesem politisch, feministisch und auch theologisch interessanten Thema:

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12
Apr.

Ostern – DURCHeinANDER

DURCHeinANDER
Wenn nichts mehr ist wie es war
Wenn massive Veränderungen und
Einschränkungen den Alltag bestimmen
Wenn Verunsicherung sich breit macht
Wenn Ängste hochkommen
Wenn…
Was hilft und gibt Zuversicht?
Was weitet den Blick?
Unbändige Kraft des Wandels
bricht herein
raubt den Atem
stiftet Verwirrung
lässt Erstarren
bringt hektische Geschäftigkeit
Heilloses Durcheinander
Berührung
Ich vermisse sie
Ein Gegenüber
Ich vermisse es
Digitale Begegnungen sind schwacher Trost
Zurückgeworfen auf mich selbst
erkenne ich Abhängigkeiten Bezogenheiten Vernetzungen
in die ich eingebettet bin
Das Durcheinander lichtet sich
Durch einander sind wir lebendig
Durch ein ANDERES
mir unverfügbar
steigt Heilsames in mir auf
Berührung von innen
Die Botschaft von Ostern ist einfach
Der Stein ist weg
Das Grab ist leer
Fürchtet euch nicht!
Nimm das Leben wahr
mit offenem Herzen

Adelheid Berger

Foto © ÖFFTh

9
Apr.

Frohe Ostern!

„… Ich glaube an dich, Jesus, Sohn der Maria aus Nazareth. Du bist mensch­gewordener Gott und hast als solcher bis zur letzten Konsequenz deine Liebe gelebt, gepredigt und bezeugt. Ein Reich der Gerechtigkeit und Solidarität war den Mächtigen schon immer ein Dorn im Auge.
Das hat auch dich das Leben gekostet.
Gegen alle ausweg­lose Endgültigkeit – beinahe unglaublich – bliebst du aber nicht tot.
Du bist auferstanden.
Dies schenkte deinen Jüngerin­nen und Jüngern eine lebens­erneuernde Hoffnung und den Glauben an die Auferstehung aller Toten. …“
Maria Eicher, Seelsorgerin

Gesegnete Ostern und die Freude der Auferstehung
wünscht Ihnen das Österreichische Frauenforum Feministische Theologie

So vieles muss zur Zeit absagt werden und doch werden wir OSTERN feiern. Wie da gibt es heuer viel Gestaltungsvielfalt bzw -möglichkeiten. Bei der Frauenkommission der Diözese Linz sind in den letzten Tagen einige Möglichkeiten „eingetrudelt“, die Maria Eicher gerne teilen möchte:“ (siehe pdf)

Foto © Eicher

3
Apr.

Wie werden wir den Wandel (mit)gestalten?

Das ist eine unserer Hauptfragen in diesen besonderen Tagen.
Leben wir die Fragen – wach, aufmerksam, hörend, beobachtend, denkend, fühlend, intuitiv, zupackend, ausprobierend, schweigend, diskutierend, … oder ganz anders?
Eine Auswahl an Ideen dazu möchten wir heute vorstellen – als Anregung, als Inspiration … einige wurden uns von Mitfrauen im ÖFFTh zugesandt – Danke!

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