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Letzte Beiträge

11
Jan

… gutes Leben in Zeiten des Wandels

6. Herlinde-Pissarek-Hudelist-Vorlesung

mit Dr.in Michaela Moser
Titel:          „Da! Neu mache ich alles“ (Offb 21,5) – Feministisch-ethische Perspektiven als Wegweiser für ein gutes Leben in Zeiten des Wandels
Zeit:           Donnerstag, 13. Jänner 2022, 18:00 Uhr
Ort:            online: link und nähere Informationen: Uni Innsbruck

Michaela Moser lehrt und forscht am Department Soziales und dem Ilse Arlt Institut für
Soziale Inklusionsforschung der Fachhochschule St. Pölten mit dem Schwerpunkt:
Partizipation, Diversität und Demokratieentwicklung.

Neue Normalität“ in Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur? Feministische Theorie und Praxis stellt das Streben nach radikalem Wandel und die damit einhergehende scharfe Kritik an herrschenden Verhältnissen ins Zentrum und ist so prädestiniert, in Umbruchszeiten aufzuzeigen, wo und wie mögliche Wege zum guten Leben für alle führen.
Der Vortrag erkundet das Potential Feministischer Ethik für aktuelle Herausforderungen. Von Denker:innen und Aktivist:innen der 1970er und 80er Jahre wie Mary Daly, Audre Lorde und nicht zuletzt Herlinde Pissarek-Hudelist bis hin zu Zeitgenoss:innen u. a. Chimamanda Ngozi Adichie, Roxane Gay, Donna Haraway, Caroline Criado-Perez, Antje Schrupp, Ina Praetorius, Gabriele Winkler und Protagonist:innen der Care-Revolution.

Quelle: Einladung
13
Dez

Radikales Zuhören – Carol Gilligan hält online-Vortrag am 15.12.21

Referentin der Hedwig Kettler-Lecture 2021 ist die US-amerikanische Entwicklungspsychologin Prof. Dr. Carol Gilligan. Beginn der englischsprachigen Online-Vorlesung mit Diskussion ist am Mittwoch, 15. Dezember, um 18 Uhr.

Link zum freien Zugang zur Vorlesung: ph-karlsruhe.de

Unter dem Titel „Joining the Resistance: The Need for a Different Voice“ (Sich dem Widerstand anschließen: Warum wir eine andere Stimme brauchen) spricht die 1936 geborene Wissenschaftlerin über unsere „Verbindungskrise“ und die von ihr begründete Methode des radikalen Zuhörens. Außerdem besteht die Möglichkeit, mit Carol Gilligan über aktuelle Herausforderungen in der Bildung zu diskutieren.

International bekannt wurde die Professorin für Geisteswissenschaften und Angewandte Psychologie (New York University) für ihre Forschungen zur moralischen Entwicklung von Mädchen und Frauen.
Carol Gilligans bahnbrechende Studie „Die andere Stimme. Lebenskonflikte und Moral der Frau“ war in den 1980er Jahren sehr einflussreich und läutete einen grundlegenden Wandel in der Entwicklungspsychologie ein. Gilligan sprach sich gegen Theorien aus, die Männer für moralisch überlegen hielten. Stattdessen bezog sie die Stimmen, die Erfahrungen und den Mut von Mädchen ein. Gilligan wandte sich gegen diskriminierende soziale Strukturen, die zwangsläufig zu sozialer Isolation, Trennung und sozialem Schweigen führen. Die „andere Stimme“ ist eine Stimme, die die sozialen Beziehungen von Menschen stärkt, keine patriarchalische Stimme. Quelle und weitere Infos

Seit 2018 widmet sich die öffentliche Hedwig Kettler-Lecture der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe einmal jährlich Fragen der Lehr-Lern-Forschung und erinnert an die deutsche Frauenrechtlerin Hedwig Kettler, die 1893 in Karlsruhe das erste deutsche Mädchengymnasium gründete.

Quelle: Pädagogische Hochschule Karlsruhe

Videoaufzeichnungen der ersten drei Lectures stehen ebenfalls auf ph-ka.de/hedwigkettler-lecture zur Verfügung.
Themen:
„Bildungsgerechtigkeit heute. Aktuelle Herausforderungen und Aufgaben“ Vortrag von Prof. Dr. Susanne Baer
„Warum bleibt MINT eine männliche Domäne?“ Vortrag von Prof. Dr. Elsbeth Stern

1
Dez

MEHR FÜR CARE Offener Brief statt Demo

Die Arbeitsbelastung des Personals in den Krankenhäusern ist derzeit ja medial sehr präsent. Es ist zu erwarten, dass diese Aufmerksamkeit auch wieder rasch verschwindet – die dauerhaften Probleme im gesamten Pflege- und Betreuungsbereich werden aber bleiben: zu wenig Personal, schlechte Bezahlung, mangelnde Wertschätzung …

Eigentlich wollten wir mit einer Donnerstags-DEMO am 2. Dezember die Menschen zur Solidarisierung mit den Beschäftigten mobilisieren und somit auf die Problematik aufmerksam machen. Angesichts des Lockdowns haben wir darauf verzichtet.

Das Bündnis 8. März, ein breites Bündnis von (Frauen)Organisationen, hat nun einen offenen Brief an die oö. Landesregierung formuliert: Mehr für Care – Menschen würdig pflegen kostet mehr!

Im Vorfeld der Budgetsitzung des Landtags soll dieser Brief mit möglichst vielen Unterschriften übergeben werden.

Wir bitten dich daher um deine Unterstützung auf: https://mein.aufstehn.at/p/mehrfuercare
Bitte bis spätestens 13. Dez. unterzeichnen!

Dazu berichten in einer Radiosendung auf Radio Fro Elisabeth Zarzer, Ingrid Queteschiner und Gudrun Bernhard (Bündnis 8. März) über die Aktivitäten zum Thema Care-Arbeit.
https://cba.fro.at/529758

Auf www.facebook.com/menscharbeit/ startet mit heute eine Posting-Reihe mit Arbeitsplatz-Blitzlichtern.

Tipp: Website sozialbetroffen

24
Nov

wild und weise – behutsam und kraftvoll . . . das neue Jahr beginnen 2.-6. Jänner 22

bei Interesse bitte ganz rasch anmelden! (siehe pdf)

In einem Frauenraum Zeit haben, Altes abzuschließen und auf das Raunen und Flüstern des Neuen zu hören – in die Stille gehen und in die Natur –
inneren Bildern Gestalt geben – uns nähren lassen von Texten und Träumen, Liedern und Gesprächen, Feuer und Klängen – innen und außen.

Wir laden ein zu spirituellen Tagen, einer rituellen Zeit des Übergangs zwischen den Jahren.
Einer Zeit, in der Visionen klarer und Ziele konkreter werden können.


2.1. – 6.1.2022 Beginn 15.00 Uhr,
im Haus der Frauen, St.Johann bei Herberstein, Nr. 7, 8222 Feistritztal
mehr Infos und pdf

Leitung:
Doris Gabriel, Coach und Trainerin, Exerzitien- und Ritualbegleiterin, www.dorisgabriel.at
Susanne Schuster, (Lehr)Supervision, Coaching, Kunsttherapie, spirituelle Begleitung, Holzbearbeitung, www.holzwege.at

10
Nov

„MEHR FÜR CARE“ EINLADUNG zur „Rollenden Demo“ am Donnerstag, 2. Dezember 2021 um 18 Uhr in Linz

BRINGEN WIR NOT-WENDIGES INS ROLLEN! Zur „Rollenden DEMO“ nimm bitte (wenn vorhanden) Kinderwagen, Rollstuhl, Rollator, Infusionsständer, Pflegebett … mit!

Veranstalterin Bündnis 8. März und die darin zusammengeschlossenen Frauenorganisationen, näheres siehe Bündnis 8. Maerz

Donnerstag, 2. Dezember 2021 um 18 Uhr  ab Schillerpark – Promenade/Landhaus

Von unserer Geburt an bis zu unserem Lebensende benötigen wir immer wieder Personen, die für uns sorgen, uns betreuen und wir sind auch die, die sich um Lebewesen sorgen und sie versorgen. Wir benötigen dazu oft Menschen in den verschiedensten Einrichtungen, die uns dabei unterstützen.

Vom 14. – 16. 12.2021 sind die Budgetverhandlungen im OÖ Landtag. Die drastische Situation in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern, Bildungseinrichtungen für (Klein)Kinder und in der psychosozialen Versorgung sowie der mangelnde Schutz vor Armut in Oberösterreich sind unsere Motivation für diese Demonstration.

Wir fordern ein Landesbudget, das die Arbeit mit und für Menschen – in Pflege, Betreuung, Versorgung, Bildung, Gesundheit – endlich wieder MENSCHEN-WÜRDIG möglich macht!

Es braucht dringend zusätzliche Finanzierung für
+ Pflege und Betreuung mehr Personal, beste Rahmenbedingungen & faire Entlohnung, Entlastung pflegender Angehöriger
+ Zukunft und Bildung beste Arbeitsbedingungen in der Elementarpädagogik, Ausbau ganztägiger & kostenloser Kinderbetreuungsplätze
+ Solidarität und Lebensrettung Ausbau von Gewaltschutzeinrichtungen, psychosoziale Begleitung, Kassenärzt*innenstellen & Notlage-Absicherungen für alle, die in OÖ leben, damit eine nachhaltige Aufwertung der Berufe und der Qualität dieser lebensnotwendigen Leistungen allen Menschen zugutekommt!

23
Okt

„In lauter Trauer“ – eine Empfehlung

Der November und damit die Zeit der Totengedenken naht, für viele auch eine Zeit, sich mit der eigenen Trauer zu befassen und andere Menschen dabei zu begleiten …

Silke Szymura betreibt einen sehr lesenswerten Blog rund um das Thema „trauern“ und stellt sich selbst wie folgt vor:
„Ich bin Silke, 38 Jahre alt. Im Alter von 30 Jahren habe ich meinen damaligen Lebenspartner ganz plötzlich verloren – und damit auch mein altes Leben. Auf meinem Weg durch die Trauer durfte ich ein ganz neues Leben entdecken. Meine Trauer konnte sich in tiefe Dankbarkeit und Frieden wandeln. Ich teile hier meine Erfahrungen. Persönliche Erfahrungen genauso wie solche aus meiner Arbeit als Bestatterin und Trauerbegleiterin.“ https://in-lauter-trauer.de

Buchtipp: Silke Szymura, Ein Teil von mir – Meine Trauer umarmen und weiterleben (Patmos Verlag)

In ihrem Youtube-Kanal „über den Tod reden“ interviewt Silke Szymura Persönlichkeiten, die sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit dem Thema befassen. link

13
Okt

Nachdenken über …

Oktober, die Tage werden merklich kürzer. Vieles wandelt sich innen und außen. Das bewegt mich und ich will mir Zeit nehmen, in Ruhe über all das nachzudenken, nach-zu-denken, dem nach-zu-gehen, mit ausgedehnten Spaziergängen draußen und im Inneren im ruhigen Sein, bewußten Atmen und denken …

Einige wunderbare Anregungen dazu habe ich im Blog einer jungen Frau, Irene Humer, gefunden. Ihrer Website gibt sie den klingenden Namen Löwenerde
Viel Inspiration und Freude beim Lesen, Betrachten, Hören …!

16
Aug

„Trotzdem“ – Halt erfahren im Scheitern „Der Apfel“ Nr. 94 zum Nachlesen


Existenzielle Grenzerfahrungen, Scheitern, Brüche sind Bestandteil menschlicher Lebenserfahrungen:
Ich bin auch eingeschränkt, verletzt, schwach, manchmal krank, oder schwerfällig auf meinem Lebensweg.
Eingebunden in ökologische, soziologische, politische, strukturelle und ökonomische Lebenskontexte, sind Menschen immerzu am „Entrollen“ ihrer Lebens-Möglichkeiten und erleben sich dabei immer wieder auch als „unfertig“, einfach nicht perfekt.

Was diese oft schmerzhaften Erfahrungen
von Endlichkeit und Kontingenz
in unserer Zeit aber schärfer macht denn je zuvor,
ist der aktuelle, meist unreflektierte, gesellschaftliche
Anspruch an das Individuum,
das beinahe an eine Tyrannei des perfekten,
schönen, gelingenden Lebens erinnert.

So reflektieren die Autorinnen in dieser sommerlichen Apfelausgabe den Begriff des Scheiterns und geben in ihren theoretischen Ausführungen und persönlichen Berichten Zeugnis von dem, was in brüchigen Zeiten tragen und verbinden kann.

Erstmals tragen Frauen der Schreiblustwerkstatt Wels zu dem Thema in der verdichteten Form der Poesie literarische Kostbarkeiten bei.

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16
Jul

Wandel und Veränderung durch viele einzelne in gemeinsamer Bewegung

Bewegungen, die einzelne verbinden, um gemeinsam viel zu bewirken für „ein gutes Leben für alle“ – eine kleine Auswahl:

Attac http://www.attac.at

Attac steht für „Association pour une taxation des transactions financières pour l´aide aux citoyens“, zu Deutsch „Vereinigung zur Besteuerung von Finanztransaktionen zugunsten der BürgerInnen“.

Attac ist Teil einer internationalen Bewegung, die sich für eine demokratische sowie sozial und ökologisch gerechte Gestaltung der globalen Wirtschaft einsetzt. Unser Ziel ist ein gutes Leben für alle – heute und in Zukunft lebenden – Menschen. 

Quelle

Nicht grenzenloses Wachstum und Profitmaximierung ermöglichen ein gutes Leben für alle Menschen, sondern demokratische Mitbestimmung, soziale Gerechtigkeit und ökologische Nachhaltigkeit.

FeministAttac arbeitet zum Thema „Gender-Aspekte und Wirtschaft“
Angesichts der verschärften neoliberalen Agenda und des Umbaus in Europa kommen Gleichstellungsanliegen immer mehr unter die Räder. Wir erleben eine Retraditionalisierung der Geschlechterverhältnisse. Gerade deshalb ist es wichtig, feministische Stimmen des Widerstands und feministische Alternativen wieder stärker in den Vordergrund zu stellen. Die öffentliche Debatte hat es bitter nötig! mehr

radio%attac sendet seit dem 13.02.2003 wöchentlich eine halbstündige Radiosendung zu den negativen Auswirkungen der neoliberalen Globalisierung auf Mensch, Tier und Umwelt. Was jedoch entscheidend ist, radio%attac kritisiert nicht nur, sondern gibt Raum für die Formulierung von Alternativen. Denn eine andere Welt ist möglich!

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29
Jun

Buchempfehlung zum Jahreskreis

Brigitta de las Heras, Die Reise durch den Jahreskreis
Rituale, Fantasiereisen und Tänze zu den acht keltischen Jahreskreisfesten, Schirner Verlag, Neuausgabe Dezember 2020

Unsere ganze mitteleuropäische Kultur und viele religiöse Bräuche und Riten orientieren sich am Jahreskreis mit seinen unterschiedlichen Zeiten und Qualitäten. Brigitta de las Heras bietet in ihrem Buch sowohl viele Informationen rund um Geschichte, Natur, alte Göttinnen, Astrologie, Lebensphasen der Menschen, … als auch ganz konkrete Anregungen zum Eintauchen in die Qualität der jeweiligen Jahreszeit und Ideen, je eine Feier zu den acht großen Festzeiten zu gestalten.

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