Nachlese | Dagmar Ruhm über Teresa von Avila
Wer die spanische Mystikerin und erste Kirchenlehrerin Teresa von Ávila war und welche Bedeutung ihre Lebensweise für Frauen des 21. Jahrhunderts hat. Darüber hat Dagmar Ruhm kürzlich im Frauengottesdienst gesprochen und zur Nachlese gebloggt: www.kostbarleben.jetzt/2020/teresa-von-avila
Mehr Infos zu Dagmar Ruhm und ihrem Blog auf feministisch.at: Link-Tipp | Bloggerinnen setzen Theologie und Spiritualität multimedial in Szene: „kostbarleben.jetzt“ – Dagmar Ruhm | Österreich
Österrreicher*innen wollen Flüchtlinge aus griechischen Lagern aufnehmen
Sehen: Menschen auf der Flucht sind unvorstellbaren Gefahren ausgesetzt.
Die Lage in den griechischen Flüchtlingslagen ist unvorstellbar prekär.
Urteilen: Wir haben in Österreich Möglichkeiten, Ressourcen und engagierte Menschen, die bereit sind, Menschen aus den griechischen Lagern aufzunehmen.
Handeln: Einige der vielen Möglichkeiten möchte ich aufzählen:
In Tirol hat sich vor kurzem die Vernetzungsplattform „So sind wir nicht!“ gegründet. link Ihre Anliegen:
Zitat: “Bewusstseinsbildung über politische und ideologische Grenzen hinweg
http://www.so-sind-wir-nicht.com
Schaffen einer Gegenöffentlichkeit durch Medienkontakte und Öffentlichkeitsarbeit
Planung und Durchführung konkreter Aktionen“
Mehrere offene Briefe, Petitionen und Aktionsmöglichkeiten bieten bewährte Organisationen und Plattformen an. Eine kleine Auswahl:
Amnesty international: Infos rund um Flucht und Menschenrechte link
Open petition: Offener Brief “Freiheit für unsere Menschlichkeit“ link
#aufstehen Petition „Wir haben Platz“ link
Sehen – Urteilen – Handeln eine bewährte Methode nach Joseph Cardijn
mehr dazu finden Sie z. B. bei der KAB link
Geglücktes, selbstverantwortliches, beziehungsreiches, würdevolles und solidarisches Leben ist möglich!
MenschundArbeit Diözese Linz
[sehen urteilen handeln feiern] wurde dafür entwickelt, Menschen am Weg dorthin zu begleiten, zu befähigen und zu ermächtigen. Das eigene Leben in die Hand nehmen – Ausgangspunkt sind Menschenwürde und Evangelium.
Foto © ÖFFTh
Ostern – DURCHeinANDER
DURCHeinANDER
Wenn nichts mehr ist wie es war
Wenn massive Veränderungen und
Einschränkungen den Alltag bestimmen
Wenn Verunsicherung sich breit macht
Wenn Ängste hochkommen
Wenn…
Was hilft und gibt Zuversicht?
Was weitet den Blick?
Unbändige Kraft des Wandels
bricht herein
raubt den Atem
stiftet Verwirrung
lässt Erstarren
bringt hektische Geschäftigkeit
Heilloses Durcheinander
Berührung
Ich vermisse sie
Ein Gegenüber
Ich vermisse es
Digitale Begegnungen sind schwacher Trost
Zurückgeworfen auf mich selbst
erkenne ich Abhängigkeiten Bezogenheiten Vernetzungen
in die ich eingebettet bin
Das Durcheinander lichtet sich
Durch einander sind wir lebendig
Durch ein ANDERES
mir unverfügbar
steigt Heilsames in mir auf
Berührung von innen
Die Botschaft von Ostern ist einfach
Der Stein ist weg
Das Grab ist leer
Fürchtet euch nicht!
Nimm das Leben wahr
mit offenem Herzen
Adelheid Berger
Foto © ÖFFTh
Frohe Ostern!
„… Ich glaube an dich, Jesus, Sohn der Maria aus Nazareth. Du bist menschgewordener Gott und hast als solcher bis zur letzten Konsequenz deine Liebe gelebt, gepredigt und bezeugt. Ein Reich der Gerechtigkeit und Solidarität war den Mächtigen schon immer ein Dorn im Auge.
Das hat auch dich das Leben gekostet.
Gegen alle ausweglose Endgültigkeit – beinahe unglaublich – bliebst du aber nicht tot.
Du bist auferstanden.
Dies schenkte deinen Jüngerinnen und Jüngern eine lebenserneuernde Hoffnung und den Glauben an die Auferstehung aller Toten. …“
Maria Eicher, Seelsorgerin
Gesegnete Ostern und die Freude der Auferstehung
wünscht Ihnen das Österreichische Frauenforum Feministische Theologie
So vieles muss zur Zeit absagt werden und doch werden wir OSTERN feiern. Wie da gibt es heuer viel Gestaltungsvielfalt bzw -möglichkeiten. Bei der Frauenkommission der Diözese Linz sind in den letzten Tagen einige Möglichkeiten „eingetrudelt“, die Maria Eicher gerne teilen möchte:“ (siehe pdf)
Foto © Eicher
Wie werden wir den Wandel (mit)gestalten?
Das ist eine unserer Hauptfragen in diesen besonderen Tagen.
Leben wir die Fragen – wach, aufmerksam, hörend, beobachtend, denkend, fühlend, intuitiv, zupackend, ausprobierend, schweigend, diskutierend, … oder ganz anders?
Eine Auswahl an Ideen dazu möchten wir heute vorstellen – als Anregung, als Inspiration … einige wurden uns von Mitfrauen im ÖFFTh zugesandt – Danke!
Aus dem Archiv: „Digital Feminist“ – Rundbrief „Der Apfel“ Nr. 114 zum Nachlesen
„Digital Feminist“ war der Titel der Ausgabe Nr. 114 (02/2015). Themen dieser Ausgabe sind „Frauen und Mediennutzung“, „Feministische Druckwerke“, „Das ÖFFTh im WWW. Ein Erfahrungsbericht“, „Eigene digitale Räume – Von guten und schlechten Erfahrungen von Bloggerinnen“, „Frech achtet die Liebe das Kleine“, „Regulierung gewaltvoller Online-Kommunikation. Perspektiven feministischer Netzpolitik auf gewaltvolle Kommunikation im Internet“, „ditact_women’s IT“.
Der Rundbrief/die Zeitschrift „Der Apfel“ ist das Kommunikationsorgan des Vereins „Österreichisches Frauenforum Feministische Theologie“. Die Ausgaben entstehen an der Schnittstelle von feministisch-theologischer bzw. feministisch-philosophischer Forschung und der religiösen Alltagspraxis. In wissenschaftlichen Artikeln und Essays schreiben Frauen über ihre Wahrnehmung und Gestaltung der Welt.
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Einladung: „Das Leben feiern. Frauenliturgie 2020“ | Salzburg
Termine & Ort – Nach der Liturgie: Agape mit Brot und Wein
Fr 6. März, 19 Uhr, Borromäum (Weltgebetstag der Frauen)
Do 4. Juni, 18 Uhr, Evangelische Pfarrgemeinde A. u. H. B. Salzburg Christuskirche
Schwarzstraße 25, 5020 Salzburg
Mi 21. Oktober, 18 Uhr, St. Virgil Salzburg
Do 19. November, 17 Uhr, Haus Elisabeth – Caritas
Die Höhen und Tiefen, die hellen und dunklen Momente, die lustigen und schwierigen Zeiten, die ganze Fülle und Vielfalt im Angesicht Gottes: Frauen feiern gemeinsam das Leben.
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Frauen machen Kirche – Aktion der Frauenkommission zum Weltfrauentag | #frauenmachenkirche | 8.3.2020 | Linz, Online
Von Frauenkommission der Diözese Linz
Das Leben der Kirche wird von sehr vielen Frauen getragen. Mit ihren Fähigkeiten und Talenten setzen sie sich für die Verkündigung des Evangeliums ein und orientieren sich an der Person und am Leben Jesu. „Wir sind viele und das wollen wir mit dieser Aktion aufzeigen“, so Mag.a Maria Eicher, Vorsitzende der Frauenkommission der Diözese Linz.
Am Sonntag, 08. März, dem Weltfrauentag ladet die Frauenkommission alle Frauen ein, ein Foto oder Selfie von sich oder ihrer Frauengruppe mit einem Schild oder Plakat mit ihrer Tätigkeit und ihrem Engagement in der Kirche zu machen.
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„bleiben und erneuern!“ | Positionspapier deutschsprachiger katholischer Frauenverbände zur Rolle von Frauen in der Kirche | Deutschland, Südtirol, Schweiz, Österreich
Die Katholischen Frauenverbände in Deutschland, Südtirol und der Schweiz haben ein Posiitonspapier verabschiedet, in dem Gleichberechtigung von Frauen und Männern in der Katholischen Kirche gefordert wird – weil alle Abbild Gottes sind und gleich sind an Rechten und Würde. Die Katholische Frauenbewegung Österreichs trägt das Papier mit.
Das zweiseitige Positionspapier ist auf der Website der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands downloadbar. Gerne stellen es auch wir zur Verfügung.

