Pfingsten „ruach komm“
Komm Heiliger Geist – komm ruach – komm Geistkraft Gottes!
Die Gabe der Stärke ist eine der sieben Gaben der Geistkraft Gottes.
Sie bedeutet nach Gottes Willen zu handeln, zu reden, zu leben – oder mit anderen Worten, das als gut und stimmig Erkannte auch zu verwirklichen. Stark sein meint auch in schwierigen, dunklen oder nebeligen Zeiten weiter zu glauben. Stark sein heißt auch mutig sein und Zivilcourage leben. Die Gabe der Stärke hilft uns, unseren eigenen Überzeugungen treu zu bleiben und uns für andere einzusetzen.
Die Gabe der Stärke befreit. Sie bewirkt, dass wir mit gesundem Selbstbewusstsein zu uns selbst stehen zu unserer eigenen und persönlichen Art und damit etwas bewegen.
Foto © Florian Zethofer
Segensgebet
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Link-Tipp: Daniela Feichtinger: „Corita! Pop Art Theologin“ | feinschwarz.net online
„Als Corita die berühmten Campbell-Suppendosen von Andy Warhol zum ersten Mal sieht, ist das für sie wie eine Epiphanie. Daniela Feichtinger über eine fast vergessene Nonne und Künstlerin.“
Daniela Feichtinger in „Corita! Pop Art Theologin“
In ihrem Beitrag „Corita! Pop Art Theologin‚“ in feinschwarz.net (11. Mai 2020, online abrufbar) erinnert Daniela Feichtinger an Corita, eine Ordensfrau der Gemeinschaft Immaculate Heart of Mary (Schwestern/Dienerinnen des Unbefleckten Herzens Mariens). Sie war eine Künstlerin und Theologin, die in den 1950er und 1960er-Jahren in den USA ihre Version der Pop Art mit Theologie kombinierte. Dass ihr Stil innerkirchlich nicht immer auf Applaus gestoßen ist, der Kardinal ihre Kunst sogar ablehnte, ist Fakt. Trotzdem wurde sie zum „Aushängeschild einer Kunstschule“.
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12. Mai Tag der Pflegenden
Den internationalen Tag der Pflegenden feiern wir jährlich am 12. Mai, dem Geburtstag von Florence Nightingale. Sie ist die Pionierin der modernen Gesundheits- und Krankenpflege.
„Das heurige Motto, welches jährlich vom International Council of Nurses (ICN) definiert wird, lautet „Pflegefachpersonen: eine Kraft für den Wandel – unverzichtbar für die Gesundheit“.
Aktuell ist gerade dieses Motto mit gesundheitspolitischen Entwicklungen im Rahmen der Gesundheitsreform zu verknüpfen.“
Quelle und weitere Informationen: Link
Konkrete politische Aktionen und Weiterbildung: Link
Allgemeine Informationen und weiterführende Links finden Sie hier
Der Österreichische Gesundheits- und Krankenpflegeverband ist die größte, nationale berufspolitische Vertretung für alle Pflegeberufe. Er vertritt die Interessen seiner Mitglieder gemeinnützig, unabhängig und interkonfessionell. Link
Die Seite der Schweizer Frauensynode zum Thema „Wirtschaft ist care“ Link bietet ausführliche Infos und Anregungen zum Themenfeld.
Petition für eine angemessene Anerkennung der Pflegeberufe
an das Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz
1. Mai Tag der Arbeit
Drei Anregungen zum Tag der Arbeit:
Buchempfehlung
Petition
Virtueller Maiaufmarsch
Mensch & Arbeit – Katholische Arbeitnehmerinnenbewegung und Betriebsseelsorge bieten heuer die Möglichkeit, beim Maiaufmarsch ab 9:00 Uhr virtuell dabei zu sein: Link
Weiters veröffentlichen sie auf ihrer Website eindrucksvolle Kurzreportagen unter dem Titel „Was beschäftigt Menschen aus verschiedenen Arbeitswelten in diesen besonderen Zeiten?“
Petition an das Österreichische Parlament: „Die Corona-Krise darf nicht auf Kosten von Frauen gehen“ Link Eine Petition für geschlechtergerechte Maßnahmen in und nach der Krise
… Von der Umsetzung all dieser vorgeschlagenen Maßnahmen würden Frauen (und auch Männer und Diverse) umfänglich profitieren, sind die Wirkungen doch die Grundlage für ein unabhängiges, selbstständiges und existenziell abgesichertes Leben für alle. Zugleich stellen eine Gleichstellung der Geschlechter und die eigenständige EXistenzsicherung von Frauen die wirkungsvollste Prävention von Gewalt in der Familie und im privaten Nahraum dar.
Petitionstext, Seite 6
Buchempfehlung: Veronika Bohrn Mena, Die Neue Arbeiterinnenklasse, ÖGB Verlag 2018
Dieses Buch ist aufrüttelnd, erschütternd und am Schluss auch ermutigend. Fachlich fundiert informativ und in gut verständlicher Sprache verfasst bietet es einen Dreischritt an: Analyse der aktuellen Situation, konkrete Erzählungen über echte Menschen, die auf der Basis von Einzelinterviews entstanden, und wissenschaftlich fundierte Anregungen für konkrete Handlungsmöglichkeiten zur Verbesserung der Situation für die österreichischen Arbeiter*innen, Angestellten und neuen Selbständigen mit prekären Arbeitsbedingungen.
Österrreicher*innen wollen Flüchtlinge aus griechischen Lagern aufnehmen
Sehen: Menschen auf der Flucht sind unvorstellbaren Gefahren ausgesetzt.
Die Lage in den griechischen Flüchtlingslagen ist unvorstellbar prekär.
Urteilen: Wir haben in Österreich Möglichkeiten, Ressourcen und engagierte Menschen, die bereit sind, Menschen aus den griechischen Lagern aufzunehmen.
Handeln: Einige der vielen Möglichkeiten möchte ich aufzählen:
In Tirol hat sich vor kurzem die Vernetzungsplattform „So sind wir nicht!“ gegründet. link Ihre Anliegen:
Zitat: “Bewusstseinsbildung über politische und ideologische Grenzen hinweg
http://www.so-sind-wir-nicht.com
Schaffen einer Gegenöffentlichkeit durch Medienkontakte und Öffentlichkeitsarbeit
Planung und Durchführung konkreter Aktionen“
Mehrere offene Briefe, Petitionen und Aktionsmöglichkeiten bieten bewährte Organisationen und Plattformen an. Eine kleine Auswahl:
Amnesty international: Infos rund um Flucht und Menschenrechte link
Open petition: Offener Brief “Freiheit für unsere Menschlichkeit“ link
#aufstehen Petition „Wir haben Platz“ link
Sehen – Urteilen – Handeln eine bewährte Methode nach Joseph Cardijn
mehr dazu finden Sie z. B. bei der KAB link
Geglücktes, selbstverantwortliches, beziehungsreiches, würdevolles und solidarisches Leben ist möglich!
MenschundArbeit Diözese Linz
[sehen urteilen handeln feiern] wurde dafür entwickelt, Menschen am Weg dorthin zu begleiten, zu befähigen und zu ermächtigen. Das eigene Leben in die Hand nehmen – Ausgangspunkt sind Menschenwürde und Evangelium.
Foto © ÖFFTh
Bedingungsloses Grundeinkommen
Gedanken rund um ein (wieder neu) aktuelles Thema
Wie wäre es, wenn jeder Mensch materiell abgesichert wäre und sorglos Zeit und Energie für Beziehungen und die eigene Berufung hätte?
Wissen Sie, wie es ist, wenn mann/frau nicht weiß, ob auch am nächsten Monatsanfang ausreichend Geld am Konto sein wird, um die Miete zu bezahlen?
Wissen Sie, wie es sich anfühlt, wenn man in seinem ganzen Leben über genau diese Frage noch nie nachgedacht hat?
… weil man immer materiell und finanziell abgesichert war
… weil man noch nie eine Wohnung hatte
„Ihr sollt das Leben haben und es in Fülle haben!“ (Johannesevangelium 10,10)
Wie stellen Sie sich ein solches Leben in Fülle vor?
Ein paar vertiefende Links zu diesem politisch, feministisch und auch theologisch interessanten Thema:
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Ostern – DURCHeinANDER
DURCHeinANDER
Wenn nichts mehr ist wie es war
Wenn massive Veränderungen und
Einschränkungen den Alltag bestimmen
Wenn Verunsicherung sich breit macht
Wenn Ängste hochkommen
Wenn…
Was hilft und gibt Zuversicht?
Was weitet den Blick?
Unbändige Kraft des Wandels
bricht herein
raubt den Atem
stiftet Verwirrung
lässt Erstarren
bringt hektische Geschäftigkeit
Heilloses Durcheinander
Berührung
Ich vermisse sie
Ein Gegenüber
Ich vermisse es
Digitale Begegnungen sind schwacher Trost
Zurückgeworfen auf mich selbst
erkenne ich Abhängigkeiten Bezogenheiten Vernetzungen
in die ich eingebettet bin
Das Durcheinander lichtet sich
Durch einander sind wir lebendig
Durch ein ANDERES
mir unverfügbar
steigt Heilsames in mir auf
Berührung von innen
Die Botschaft von Ostern ist einfach
Der Stein ist weg
Das Grab ist leer
Fürchtet euch nicht!
Nimm das Leben wahr
mit offenem Herzen
Adelheid Berger
Foto © ÖFFTh
Frohe Ostern!
„… Ich glaube an dich, Jesus, Sohn der Maria aus Nazareth. Du bist menschgewordener Gott und hast als solcher bis zur letzten Konsequenz deine Liebe gelebt, gepredigt und bezeugt. Ein Reich der Gerechtigkeit und Solidarität war den Mächtigen schon immer ein Dorn im Auge.
Das hat auch dich das Leben gekostet.
Gegen alle ausweglose Endgültigkeit – beinahe unglaublich – bliebst du aber nicht tot.
Du bist auferstanden.
Dies schenkte deinen Jüngerinnen und Jüngern eine lebenserneuernde Hoffnung und den Glauben an die Auferstehung aller Toten. …“
Maria Eicher, Seelsorgerin
Gesegnete Ostern und die Freude der Auferstehung
wünscht Ihnen das Österreichische Frauenforum Feministische Theologie
So vieles muss zur Zeit absagt werden und doch werden wir OSTERN feiern. Wie da gibt es heuer viel Gestaltungsvielfalt bzw -möglichkeiten. Bei der Frauenkommission der Diözese Linz sind in den letzten Tagen einige Möglichkeiten „eingetrudelt“, die Maria Eicher gerne teilen möchte:“ (siehe pdf)
Foto © Eicher
Wie werden wir den Wandel (mit)gestalten?
Das ist eine unserer Hauptfragen in diesen besonderen Tagen.
Leben wir die Fragen – wach, aufmerksam, hörend, beobachtend, denkend, fühlend, intuitiv, zupackend, ausprobierend, schweigend, diskutierend, … oder ganz anders?
Eine Auswahl an Ideen dazu möchten wir heute vorstellen – als Anregung, als Inspiration … einige wurden uns von Mitfrauen im ÖFFTh zugesandt – Danke!
Aus dem Archiv: „Digital Feminist“ – Rundbrief „Der Apfel“ Nr. 114 zum Nachlesen
„Digital Feminist“ war der Titel der Ausgabe Nr. 114 (02/2015). Themen dieser Ausgabe sind „Frauen und Mediennutzung“, „Feministische Druckwerke“, „Das ÖFFTh im WWW. Ein Erfahrungsbericht“, „Eigene digitale Räume – Von guten und schlechten Erfahrungen von Bloggerinnen“, „Frech achtet die Liebe das Kleine“, „Regulierung gewaltvoller Online-Kommunikation. Perspektiven feministischer Netzpolitik auf gewaltvolle Kommunikation im Internet“, „ditact_women’s IT“.
Der Rundbrief/die Zeitschrift „Der Apfel“ ist das Kommunikationsorgan des Vereins „Österreichisches Frauenforum Feministische Theologie“. Die Ausgaben entstehen an der Schnittstelle von feministisch-theologischer bzw. feministisch-philosophischer Forschung und der religiösen Alltagspraxis. In wissenschaftlichen Artikeln und Essays schreiben Frauen über ihre Wahrnehmung und Gestaltung der Welt.
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